WinCeNt Weiss

Sommertour 2020

22. August 2021

Wincent Weiss pur. Nahbar und unprätentiös in seiner Persönlichkeit. Nachvollziehbar und einnehmend in seinen Geschichten. Und trotzdem ist heute natürlich alles „Irgendwie Anders“ als noch vor zweieinhalb Jahren. Mit Songs wie „Feuerwerk“ und „Frische Luft“ aus dem Debut-Album, das im April 2017 aus dem Stand auf Platz 3 der deutschen Charts einstieg. „An Wunder“ oder „Hier Mit Dir“ – allesamt vielfache Streaming- und YouTube„Millionäre“, Radio- und Chart-Dauerbrenner oder auch „Pläne“ und „Kaum Erwarten“ aus dem aktuellen Album „Irgendwie Anders“ wird er sein Publikum am 22. August 2021 beim Gießener Kultursommer verzaubern.

Wincent Weiss ist „oben“ angekommen. Ausgezeichnet mit dem ECHO, einem MTV Music Award, einem Radio Regenbogen Award, dem Audi Generation Award und gleich zweifach mit dem Bayerischen Musiklöwen. Mit einem veröffentlichten und einem unveröffentlichten Album im Kreis der Künstler, deren Repertoire in der aktuellen Staffel des TV-MusikDauerbrenners „Sing meinen Song“ untereinander „getauscht“ wird.

Wirklich ausgezeichnet aber durch die Liebe seiner Fans. Über 150.000 ZuschauerInnen bei fünf eigenen Solo-Tourneen und noch einmal mehrere hunderttausend bei zahllosen OpenAirs und Radiofestivals in den letzten drei Jahren. Über 470.000 Follower allein auf Instagram. Wincent Weiss bewegt. Oder als Botschafter der deutschen „Kindernothilfe e.V.“, die er in der Projektarbeit unterstützt. Letztes Jahr unter anderem in Peru.

„Ich habe noch nie in meinem Leben so intensiv die Erfahrung gemacht, dass überall da, wo du dich öffnest, du selbst bist, dich nicht verstellst… Überall da, wo du Liebe gibst, diese Liebe tausendfach zurückkommt. Das ist eine sehr krasse und schöne Erfahrung“.

Doch ist dieses „Irgendwie Anders“ Gefühl, das diese turbulenten letzten Jahre markiert, mitnichten nur ein „Überflieger“-Gefühl. Für Wincent Weiss ist es zwar überwiegend Glück und Dankbarkeit, ohne jedoch zu leugnen, dass sich da nicht auch manchmal eine gewisse Nachdenklichkeit und Zweifel eingeschlichen hätten zwischendurch. Und sehr viel Sehnsucht.

Womit eigentlich auch schon der rote Faden des neuen Albums ausgelegt wäre. Es geht um die Themen, die unsere Gefühle im Zaum haben: unsere Beziehungen. Zu anderen, zu uns selbst. Träume, Wünsche, Liebe. Verlust und Einsamkeit. In allen Stadien des „davor“, „zwischendrin“ und „danach“. Positiv wie negativ. Themen, die weder ein bestimmtes Alter kennen, noch ein Haltbarkeitsdatum, das irgendwann mal überschritten wäre. Es sind ehrliche Songs. Und so geht es neben den vielen Glücksmomenten vor allem auch um die Leerstellen. Die Leerstellen im Leben und vermehrt um die, die sich in den letzten Jahren aufgetan haben. Denn die Scheinwerfer, die den Erfolg strahlen lassen, werfen eben auch Schatten.

Gerade für einen Beziehungs- und Familienmenschen wie Wincent Weiss. Quasi ständig unterwegs. Ein Leben im Tour-Bus, in Hotels, ohne richtiges Zuhause. Wenn nach dem Adrenalin und der Euphorie auf der Bühne die Einsamkeit zu einem ins Bett kriecht. Wenn das Vermissen kommt.

Wincent Weiss versteckt diese Leerstellen nicht, er thematisiert und teilt sie. Den Song „1993“ widmet er seinem Vater, den er nicht kennt, der nie für ihn und die Familie da war. In „Pläne“ und anderen Songs geht es um die gescheiterte Beziehung, von der man geglaubt hatte, dass sie eine Zukunft hat. Um die Stiche im Herzen, wenn man erkennt, dass man die geliebte Person verloren hat. An jemand anderen.

„Ich habe in den letzten zwei Jahren auch schon darüber nachgedacht, einfach hinzuwerfen und die Karriere an den Nagel zu hängen. Mir schien der Preis, den ich dafür bezahlen musste, manchmal zu hoch. Eine Liebe, die in die Brüche gegangen ist, meine Familie, die ich kaum noch gesehen habe. Beziehungen, die mir wichtig waren, kaum noch pflegen zu können. Da fragt man sich manchmal, ob es das alles wert ist“, so Wincent Weiss resümierend.

Zum Glück hat er es nicht getan. Sondern hat die emotionale Ambivalenz der letzten Jahre in den Songs seines neuen Albums verarbeitet. „Irgendwie Anders“ ist es. Ein großer Schritt nach vorn. Denn Karrieren wie die von Wincent Weiss sind in einem sich ständig verändernden Musikbusiness selten geworden. Vielleicht auch, weil es immer weniger „Typen“ gibt, wie ihn. Weil es immer weniger Künstler gibt, die sich auf der Bühne viel mehr zuhause fühlen, als im Studio. Künstler, die zeitgleich auch begnadete Entertainer sind. Einnehmend, nahbar, humorvoll, mitreißend, natürlich.

Wincent Weiss hat sich in den vergangenen Jahren emanzipiert. Er ist reifer geworden, reflektierter. Ohne dabei aber seine Unbekümmertheit, seinen Witz und seine Energie zu verlieren. Auf der Stelle treten ist nicht sein Ding. Vielleicht geschuldet seiner Passion für Skate- und Snowboard, schnelle Autos und Motorräder. Und Veränderung gehörte immer schon zu seinem Leben. Nicht nur 12 Umzüge allein bis zum Abi stehen dafür. Zwischenstationen und die kontinuierliche Arbeit an der Karriere in München und Berlin.

Aufregend, abenteuerlich und lehrreich waren die letzten Jahre. Auch darin, die eigenen

„Mittelpunkte“ zu definieren. Die Familie, Ruhe und Rückzugsorte in Norddeutschland. Die Zusammenarbeit mit Produzent Kevin Zaremba und den Autoren Philipp Klemz und Joe Walter, mit denen auch das neue Album entstanden ist. Vertrauen und Freundschaft. Etwas wagen, was man auch musikalisch den Songs des neuen Albums anhört. Modern klingt es und klar. Wagemutiger als der Vorgänger, abwechslungsreicher.

Spannend, sich jetzt schon auszumalen, wie sich das live auf der Bühne anhören wird. Sicherlich wieder grandios musikalisch umgesetzt von Benni Freibott (Gitarre), Manuel Weber (Keyboard), Manfred Sauer (Bass) und Florian Kettler (Schlagzeug). Seiner Band, die in den letzten Jahren auch vielmehr geworden ist, als seine „Band“. Auch das fühlt sich nach „Familie“ an.

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Wincent Weiss pur. Nahbar und unprätentiös in seiner Persönlichkeit. Nachvollziehbar und einnehmend in seinen Geschichten. Und trotzdem ist heute natürlich alles „Irgendwie Anders“ als noch vor zweieinhalb Jahren. Mit Songs wie „Feuerwerk“ und „Frische Luft“ aus dem Debut-Album, das im April 2017 aus dem Stand auf Platz 3 der deutschen Charts einstieg. „An Wunder“ oder „Hier Mit Dir“ – allesamt vielfache Streaming- und YouTube„Millionäre“, Radio- und Chart-Dauerbrenner oder auch „Pläne“ und „Kaum Erwarten“ aus dem aktuellen Album „Irgendwie Anders“ wird er sein Publikum am 22. August 2021 beim Gießener Kultursommer verzaubern.

Wincent Weiss ist „oben“ angekommen. Ausgezeichnet mit dem ECHO, einem MTV Music Award, einem Radio Regenbogen Award, dem Audi Generation Award und gleich zweifach mit dem Bayerischen Musiklöwen. Mit einem veröffentlichten und einem unveröffentlichten Album im Kreis der Künstler, deren Repertoire in der aktuellen Staffel des TV-MusikDauerbrenners „Sing meinen Song“ untereinander „getauscht“ wird.

Wirklich ausgezeichnet aber durch die Liebe seiner Fans. Über 150.000 ZuschauerInnen bei fünf eigenen Solo-Tourneen und noch einmal mehrere hunderttausend bei zahllosen OpenAirs und Radiofestivals in den letzten drei Jahren. Über 470.000 Follower allein auf Instagram. Wincent Weiss bewegt. Oder als Botschafter der deutschen „Kindernothilfe e.V.“, die er in der Projektarbeit unterstützt. Letztes Jahr unter anderem in Peru.

„Ich habe noch nie in meinem Leben so intensiv die Erfahrung gemacht, dass überall da, wo du dich öffnest, du selbst bist, dich nicht verstellst… Überall da, wo du Liebe gibst, diese Liebe tausendfach zurückkommt. Das ist eine sehr krasse und schöne Erfahrung“.

Doch ist dieses „Irgendwie Anders“ Gefühl, das diese turbulenten letzten Jahre markiert, mitnichten nur ein „Überflieger“-Gefühl. Für Wincent Weiss ist es zwar überwiegend Glück und Dankbarkeit, ohne jedoch zu leugnen, dass sich da nicht auch manchmal eine gewisse Nachdenklichkeit und Zweifel eingeschlichen hätten zwischendurch. Und sehr viel Sehnsucht.

Womit eigentlich auch schon der rote Faden des neuen Albums ausgelegt wäre. Es geht um die Themen, die unsere Gefühle im Zaum haben: unsere Beziehungen. Zu anderen, zu uns selbst. Träume, Wünsche, Liebe. Verlust und Einsamkeit. In allen Stadien des „davor“, „zwischendrin“ und „danach“. Positiv wie negativ. Themen, die weder ein bestimmtes Alter kennen, noch ein Haltbarkeitsdatum, das irgendwann mal überschritten wäre. Es sind ehrliche Songs. Und so geht es neben den vielen Glücksmomenten vor allem auch um die Leerstellen. Die Leerstellen im Leben und vermehrt um die, die sich in den letzten Jahren aufgetan haben. Denn die Scheinwerfer, die den Erfolg strahlen lassen, werfen eben auch Schatten.

Gerade für einen Beziehungs- und Familienmenschen wie Wincent Weiss. Quasi ständig unterwegs. Ein Leben im Tour-Bus, in Hotels, ohne richtiges Zuhause. Wenn nach dem Adrenalin und der Euphorie auf der Bühne die Einsamkeit zu einem ins Bett kriecht. Wenn das Vermissen kommt.

Wincent Weiss versteckt diese Leerstellen nicht, er thematisiert und teilt sie. Den Song „1993“ widmet er seinem Vater, den er nicht kennt, der nie für ihn und die Familie da war. In „Pläne“ und anderen Songs geht es um die gescheiterte Beziehung, von der man geglaubt hatte, dass sie eine Zukunft hat. Um die Stiche im Herzen, wenn man erkennt, dass man die geliebte Person verloren hat. An jemand anderen.

„Ich habe in den letzten zwei Jahren auch schon darüber nachgedacht, einfach hinzuwerfen und die Karriere an den Nagel zu hängen. Mir schien der Preis, den ich dafür bezahlen musste, manchmal zu hoch. Eine Liebe, die in die Brüche gegangen ist, meine Familie, die ich kaum noch gesehen habe. Beziehungen, die mir wichtig waren, kaum noch pflegen zu können. Da fragt man sich manchmal, ob es das alles wert ist“, so Wincent Weiss resümierend.

Zum Glück hat er es nicht getan. Sondern hat die emotionale Ambivalenz der letzten Jahre in den Songs seines neuen Albums verarbeitet. „Irgendwie Anders“ ist es. Ein großer Schritt nach vorn. Denn Karrieren wie die von Wincent Weiss sind in einem sich ständig verändernden Musikbusiness selten geworden. Vielleicht auch, weil es immer weniger „Typen“ gibt, wie ihn. Weil es immer weniger Künstler gibt, die sich auf der Bühne viel mehr zuhause fühlen, als im Studio. Künstler, die zeitgleich auch begnadete Entertainer sind. Einnehmend, nahbar, humorvoll, mitreißend, natürlich.

Wincent Weiss hat sich in den vergangenen Jahren emanzipiert. Er ist reifer geworden, reflektierter. Ohne dabei aber seine Unbekümmertheit, seinen Witz und seine Energie zu verlieren. Auf der Stelle treten ist nicht sein Ding. Vielleicht geschuldet seiner Passion für Skate- und Snowboard, schnelle Autos und Motorräder. Und Veränderung gehörte immer schon zu seinem Leben. Nicht nur 12 Umzüge allein bis zum Abi stehen dafür. Zwischenstationen und die kontinuierliche Arbeit an der Karriere in München und Berlin.

Aufregend, abenteuerlich und lehrreich waren die letzten Jahre. Auch darin, die eigenen

„Mittelpunkte“ zu definieren. Die Familie, Ruhe und Rückzugsorte in Norddeutschland. Die Zusammenarbeit mit Produzent Kevin Zaremba und den Autoren Philipp Klemz und Joe Walter, mit denen auch das neue Album entstanden ist. Vertrauen und Freundschaft. Etwas wagen, was man auch musikalisch den Songs des neuen Albums anhört. Modern klingt es und klar. Wagemutiger als der Vorgänger, abwechslungsreicher.

Spannend, sich jetzt schon auszumalen, wie sich das live auf der Bühne anhören wird. Sicherlich wieder grandios musikalisch umgesetzt von Benni Freibott (Gitarre), Manuel Weber (Keyboard), Manfred Sauer (Bass) und Florian Kettler (Schlagzeug). Seiner Band, die in den letzten Jahren auch vielmehr geworden ist, als seine „Band“. Auch das fühlt sich nach „Familie“ an.

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So 22.08.2021 I Einlass: 17:30 Uhr I Beginn: 19:00 Uhr

KLOSTER SCHIFFENBERG

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Zusatzinformationen

BESTUHLT / UNBESTUHLT

Die Veranstaltung ist unbestuhlt.

PARKEN

Ohne Parkticket ist KEIN Parken auf dem Schiffenberg möglich! Der Shuttlebus zwischen der Haltestelle Rathenaustraße am Philosophikum I+II der Universität (P+R) und dem Schiffenberg ist kostenfrei – auch ohne Konzertticket. Es besteht die Möglichkeit auf den Parkplätzen vor dem Kloster Schiffenberg zu parken. Dieser Parkplatz ist auf 350 Fahrzeuge limitiert.

Die Parktickets können auf 3 verschiedene Arten im Vorverkauf erworben werden:

  1.  Kombiniert: Online beim Kauf einer Konzertkarte als Zusatzoption
  2. Einzeln: Nur das Parkticket, wenn man bereits ein Konzertticket hat im Shop
  3. Bei einer Vorverkaufsstelle kombiniert oder einzeln

Die genauen Fahrpläne sowie eine detaillierte Anfahrtsbeschreibung sind auf der Homepage giessener-kultursommer.de veröffentlicht.

VIP Informationen

VIP BASIC

  • Ticket zur Veranstaltung
  • Pro 2 bestellter Tickets ein kostenfreien Parkplatz direkt am Kloster
    Schiffenberg
  • Zugang zum VIP Bereich (Restaurant und Terrasse)
  • Reichhaltige Auswahl an diversen alkoholischen und alkoholfreien
    Kaltgetränken
  • kalt / warmes Buffet

ab 149 EUR pro Ticket (ermäßigt ab 79€)

VIP PLUS

  •  alle Leistungen des VIP Arrangement
  • eine Übernachtung im Superior EZ oder Superior DZ unseres Partners
    Best Western Plus Hotel Steinsgarten in Gießen inkl. reichhaltigem Frühstücksbüffet
  • Nutzung des hoteleigenen Wellness-Bereichs (inkl. Pool, Sauna, Fitness)

ab 385,00 EUR pro Ticket im DZ
ab 225,00 EUR pro Ticket im EZ

VIP BUSINESS

  • alle Leistungen des VIP Arrangements
  • geschlossener VIP Bereich im Klostersaal oberhalb des Restaurants
    (ab 40 Personen buchbar)
  • Erhöhte Bühnensicht über das Gelände

Preis auf Anfrage.

Kontaktieren Sie uns:

info@giessener-kultursommer.de

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